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Diesen Monat: Birne

Birne
Birne 

Die Birne zählt wie der Apfel zu den Kernobstgewächsen aus der Familie der Rosengewächse. Die wissenschaftlich auch Pyrus genannte Frucht ist eine der süßesten Obstsorten. Dies liegt weniger daran, dass sie sehr viel Zucker, sondern kaum Fruchtsäuren enthält. Der geringe Fruchsäureanteil macht sie für die meisten Menschen sehr bekömmlich. Gern wird sie deshalb auch zu Babybrei verarbeitet.

Die Birne war schon bei den alten Griechen bekannt und beliebt. Ihren Ursprung vermutet man im Kaukasus/Anatolien. In Babylonien wurde der Birnbaum als heiliger Baum verehrt. Heute gibt es weltweit über 2500 Birnensorten.

Vergleicht man Birnen mit Äpfeln, so haben Birnen weniger Fruchtsäure, aber mehr Proteine, Kohlenhydrate und Faserstoffe als Äpfel und dabei etwas mehr Kalorien. Birnen enthalten die Vitamine C und B, Folsäure, Mineralstoffe wie Zink, Magnesium, Calcium, Kalium und Phosphor, dazu Spurenelemente, Gerbsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Außerdem soll die Birme hormonähnliche Substanzen besitzen, die stimmungsaufhellend sind.

Die süßen Früchte werden roh als Obst genossen oder in herzhafte oder süße Speisen gemengt. Ein typisches norddeutsches Traditionsgericht heißt "Birnen, Bohnen und Speck", man nimmt hier gern die Bergamott-Birne oder eine andere feste Kochbirne, die erst beim Kochen weich wird. Auch in Salaten passt die Birne als fruchtige Zutat sehr gut, ebenso auf Torten, in Kuchen, zu Süßspeisen ("Birne Helene"), als Kompott. In getrockneter Form ist die Birne lange haltbar, im süddeutschen wird die getrocknet Birne Kletze genannt, vielleicht eher bekannt im davon abgeleiteten Kletzenbrot. Dem Genießer feiner Obstbrände ist sicher der Williams-Christ-Brand ein Begriff. Schließlich wird die Birne noch zu Birnensaft sowie zu Birnendicksaft, vergleichbar dem Zuckerrübensirup, verarbeitet.

Birnen werden meist vor der Vollreife gepflückt und reifen während der Lagerung noch nach. Kauft man eine größere Menge Birnen, so lässt man einen Teil gekühlt, so dass diese langsam nachreifen und einen anderen Teil bei Zimmertemperatur, bei der sie schnell nachreifen. Birnen dürfen kennzeichnungspflichtig mit Wachs behandelt sein, sie trocknen dann weniger schnell aus. Birnen sind sehr druckempfindlich, daher sollte man beim Kauf unbedingt auf braune Druckstellen achten, folglich sollte man beim Einkauf einer größeren Menge stets die Früchte möglichst einzeln umlegen, statt sie auf einmal zu schütten. Die brauen, weichen Druckstellen muss man aber unterscheiden von kleinen braunen, rauhen, aber festen Flecken am Stielansatz, letztere sind dann kein Mangel.

Heimische Birnen werden zwar ab August geernetet, aber durch geeignete Lagerung bei hoher Sortenvielfalt waren sie schon früher über eine sehr großen Zeitraum verfügbar. Dies wird in jüngerer Zeit komplementiert durch ein entsprechendes Angebot von der Südhalbkugel. Die unreifen Birnen kommen von dort in der Regel per Schiff. Anbauländer sind alle Länder mit gemäßigtem bis warmen Klima. Hauptproduzent ist China, dann Italien, USA, Spanien, Argentinien, Chile, Deutschland, Japan, Türkei, Frankreich, Ukraine, Südafrika.

Allgemein unterscheiden sich Birnen nach der Saison: Sommer, Herbst und Winterbirnen. Farblich herrscht grün bis gelb vor, ferner rote und berostete. Sommerbirnen sind die ersten der Saison. Butterbirnen zergehen besonders zart im Mund, zu ihnen zählt auch die grün-gelbe berostete Conference. Rote Williams haben eine ansehnliche rote Schale und sind sehr aromatisch. Williams Christ sind sehr saftig und gut für Kompott und Obstbrand. Weitere bekannte Sorten sind die "Gute Luise", "Alexander Lucas" und "Abate Fetel". Seit einigen Jahren wird auch die aus China stammende Nashi-Birne angeboten, die eher apfelrund von Gestalt, weniger süß ist und nicht das typische Birnenaroma besitzt, so dass man sie eher als eigene Frucht zwischen Birne und Apfel ansehen muss.


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